Porsche 906 Carrera Prototyp (Interne Nr: P175)
- 2 l
- 211 PS (155 KW)
Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Prototyp!
Er war Sieger beim 24h Rennen von Daytona (Herrmann / Linge)
Das Fahrzeug ist vollrestauriert und hat einen FIA Wagenpass.
Die Bezeichnung 906 wurde für vier verschiedene, eigenständige Modelle verwendet: bestimmte Variationen des 904, der „Känguru“ genannte Bergspyder 906/8, das einmalige Modell „Ollon-Villars“ für das gleichnamige Bergrennen und das bekannteste Modell, der Carrera 6. Insgesamt wurden mehr als sechzig Wagen dieser Version des 906 bzw. Carrera 6 hergestellt, damit er von der FIA als Sportwagen homologiert werden konnte.
Es wurden zwei Prototypen konstruiert, die die Hauptlast der Erprobung trugen und von denen einer dem neuen Typ 906 zum ersten internationalen Rennerfolg verhalf. Dieser wurde von uns voll restauriert.
Im Verlauf der Entwicklung des 906 übernahm im Jahr 1965 Ferdinand Piëch die technische Leitung. Innerhalb kurzer Zeit sammelte er eine Gruppe von Mitarbeitern um sich, die mit dem 906 als erstem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Modell begannen und ihre Arbeit bis zum Projekt 917 fortsetzten, was in mehreren Weltmeistertiteln und Gesamtsiegen in Le Mans gipfelte. Den großen Anfang der Erfolgsgeschichte machte der 906, auch wenn man eine Reihe von Kompromissen einging, etwa indem man die verbliebenen Aufhängungsteile des 904 verwendete, um Kosten zu sparen. Piëch hatte für den 906 13-Zoll-Räder vorgesehen anstelle der 15-Zoller, die beim 904 verwendet worden waren.
Der 017 siegte beim 24h Rennen in Daytona (Hermann/Linge).
Nach dem Sieg und den zahlreichen vorangegangenen Tests war der Wagen für über hundert Veränderungen, Verbesserungen und Neuerungen an den nachfolgenden Produktionsfahrzeugen mit verantwortlich.
Nach zahlreichen Test-, Trainings- und Rennläufen war der Rahmen in so schlechtem Zustand und die Karosserie so stark reparaturbedürftig, dass der 017 in Teilen ohne Motor verkauft wurde. Er gelangte Anfang der Siebziger zunächst nach Südkalifornien, später für einige Jahre nach Mexiko und schließlich zurück nach Kalifornien. Der Vorbesitzer hatte geplant, die Teile als Vorlagen für Gussformen zu verwenden. So blieb der 017 in Einzelteile zerlegt, bis im Jahr 2009 Rahmen und die verbliebenen Teile zu Restaurierungszwecken nach Deutschland zurückgingen. Nach der Restaurierung hat der 906-017 das Aussehen, das er zum Zeitpunkt seines einzigen Wettkampfs, dem 24-Stunden-Rennen von Daytona im Jahr 1966, hatte.
Preis auf Anfrage
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